Kleines Internet-Lexikon

Von Werner Schwarz und Florian Hannemann
Version 2000.4.1


0 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Z

Top-Level-Domains (nicht in dieser Datei)
Einige Kategorien der Usenet-Newsgroups
Einige Weitere Abkürzungen im Internet
Die wichtigsten Dateiextensionen von Komprimierungsprogrammen (Packern)
Anzahl der Host-Rechner im Internet
Quellen
Rechtliches und Kontakt


0

0-day-warez

Als solche Programme bezeichnet man Programme die am Tag ihres Erscheinen oder vorher geknackt und verteilt werden.



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A

Active X

Eine Microsoft-Spezifikation, die definiert, wie Programme Informationen austauschen sollen. Es ist berüchtigt für seine vielen Sicherheitslücken.


Adresse

Die "Anschrift" eines an das Internet angeschlossenen Servers (IP- oder DNS-Adresse); auch die Adresse eines auf einem Server bereitgehaltenen Dokuments (URL) oder eine E-Mail-Adresse.


AFS

Ein Protokoll, das den Zugriff auf Daten anderer Rechner erlaubt, ohne sie, wie bei FTP, auf den eigenen Computer übertragen zu müssen.


Anonymisierer

Anonymisierer (z.B. http://www.anonymizer.com/) verhindern, daß Marketingfirmen die Identität (E-Mail-Adressen) der Benutzer von Search engines zu Werbezwecken mißbrauchen können.


Anonymous FTP

Siehe FTP.


ANSI (American National Standards Institute)

Siehe ASCII.


AOL

Weltweit größter Online-Dienst. In Deutschland zweitgrößter Anbieter.


Applet

Ein meist in Java geschriebener Programmbaustein. Ein Applet ist meist nicht selbst lauffähig, einige Applets können auch als Anwendungen innerhalb eines Browers geschrieben sein.


Applicationlevel Gateway

Form einer Firewall, bei der man sich erst bei einem Application (Anwendungs) Server identifizieren muß, um Zugang zu einem Netz zu erhalten.


Appz

Die Warez-Szene ist auf übersichtliche Server bedacht, um im beinahe unüberschaubaren Angebot der Programme nicht den Übersicht zu verlieren. Die Software wird unterteilt nach Appz (Anwendungsprogramme), Gamez (Spiele), Reqz (Anfragen) und weitere Sparten, die in Anlehnung an Warez mit einem z enden.
 


Archie

An der McGill University in Montreal entwickelter Dienst zum Suchen nach Dateien auf FTP-Servern (z.B.: Archie-Menü der Uni Darmstadt: http://www.th-darmstadt.de/archie/archieplex.html/).


ARP (Address Resolution Protocol)

Das TCP/IP-Protokoll, das dazu benutzt wird, eine IP-Adresse an eine physikalische Hardware-Adresse zu binden.


Arpanet

Ein 1969 gegründetes und 1990 eingestelltes Netzwerk der Advanced Research Projects Agency (ARPA) des Pentagon; um den Kontakt zu anderen Netzen zu ermöglichen, wurde von ARPA (später DARPA: Defence Advanced Research Projects Agency) das TCP/IP-Protokoll eingeführt, das die Grundlage des Internet darstellt. Die erste Nachricht über das Arpanet gelangte am 21. November 1969 von der UCLA (University California Los Angeles) zum Stanford Research Center nach Palo Alto.


ASA

Siehe ASCII.


ASCII (American Standard Code for Information Interchange)

Der ASCII-Code (urspr. USASCII, seit 1974 ISO 646) wurde 1963 vom American National Standards Institute (ANSI, urspr. ASA) zur einheitlichen Beschreibung von Textzeichen durch Bit festgelegt. Dabei sind jeweils 7 Bit den Buchstaben, Zahlen oder Zeichen zugeordnet. Während Textverarbeitungsprogramme heute verschiedene, um Sonderzeichen erweiterte 8-Bit-Codes (ISO 8859, "ANSI-Code") benutzen, spielt ASCII beim Datenaustausch im Internet noch eine wichtige Rolle. Der Nachfolger von ASCII wird vermutlich UniCode sein. Ein weiterer Konkurent von ASCII war und ist der EBCDIC (7-Bit-Code) der für Großrechenanlagen wie z.B. der AS/400 von IBM benutzt wird.


ATM (Asynchronous Transfer Mode)

Verfahren zur Datenübertragung, das insbesondere auch Sprach- und Bewegtbildübermittlung mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit unterstützt.


Attachment

Anlage zu einer eMail. Die Anlage ist meist eine Datei aus dem eigenen Computersystem. Sie wird mittels virtueller Heftklammer angehängt.


Avatar, Avatara

Avataras sind im Hinduismus Manifestationen eines Gottes in Gestalt irdischer Lebewesen. Vgl. aber auch Virtual Chat.



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B

Backbone

Das Rückrad eines Netzwerkes dient es der Verbindung von Netzwerken. Siehe auch WAN und Internet. Meistens besteht das Backbone aus einer oder mehreren Glasfaserleitungen, aber auch Satellitenverbindungen und Kupferleitungen können dazu zählen.


Banner-Werbung

Eine Art Internet-Inserate in Form von Grafikdateien, die meistens auf gut besuchten Internet-Seiten plaziert werden und mit einem Link zur beworbenen Präsentation versehen sind. Verrechnet werden solche Banner-Inserate meistens nach der Anzahl der Einblendungen oder danach, wie oft sie von Surfern angeklickt wurden.


Baud (Bd)

Nicht mit bps identisches Maß der Datenübertragungsgeschwindigkeit (Anzahl der Signalwechsel pro Sekunde), benannt nach dem französischen Telegraphentechniker Émile Baudot (1845-1907), der 1874 das Fünferalphabet (also einen 5-Bit-Zeichencode) einführte. Pro Baud werden, je nach CCITT-Norm, 1-8 Bit übertragen.


BBS (Bulletin Board System)

Eine Mailbox.


Bit

Binary digit = Binärziffer. Die kleinste Informationseinheit. Sie kennt nur zwei Zustände: Offen oder zu, ein oder aus, siehe Byte.


Bitnet (Because It's Time Network)

Ein 1981 an der Universität von New York gegründetes Netz auf der Basis von Mailing-Lists, das heute über 1.300 Forschungsstätten verbindet; vom Internet über Gateways erreichbar.


BOOTP (Bootstrap Protocol)

Ein alternatives Protokoll zu RARP, das seinerseits das Protokoll UDP benutzt.


BOT

Eine Erweiterung oder ein eigenständiges Programm, das zusätzliche Spieler auf einem Spiele-Server simuliert.


bps (bits per second)

Maß zur Übertragungsgeschwindigkeit von Daten, das z.B. die Kapazität einer Verbindung (Bandbreite) angibt. Bei einer Bandbreite von 28.800 bps (bit/s) werden ca. 2.900 (maximal 3.600) Byte pro Sekunde (Byte/s, Bps) übermittelt (8 bit = 1 Byte).


Bps (Bytes per second)

Siehe bps.


Breitband-WiN

Wissenschaftsnetz, das auf ATM-Übermittlungstechnik basiert und Anschlußraten (B-WiN) von derzeit 34 Mbit/s und 155 Mbit/s bietet. Siehe Wissenschaftsnetz.


Bridge

Meist ein Computer, der den Datenverkehr zwischen Ethernet-Netzen regelt.


Browser

Software zur Bedienung des WWW und anderer Dienste (z.B. Netscape Navigator oder Microsoft Internet Explorer).


BTX

BTX wird heute als Datex-J (Datendienst für Jedermann) bezeichnet und ist ein Service von T-Online geworden. Ein Dienst, auf den Benutzer mittels eines geeigneten Fernsehgerätes, eines Computers oder eigener BTX-Terminals über ein Modem und eine Telefonleitung zugreifen können.


Byte

Datenwort, das aus einer Gruppe von acht Bits besteht.
8 Bit bilden ein Byte, 1.024 Byte ein Kilobyte (KB), 1.024 KB ein Megabyte (MB), 1.024 MB ein Gigabyte (GB) und 1.024 GB ein Terabyte (TB).
Die nachfolgenden Einheiten heißen: Petabyte (PT), Exabyte (EB), Zetabyte (ZB) und Yotabyte (YB).

Zur Berechnung von Festplattenkapazitäten geben die Produzenten eine Größe an, die auf folgendem (falschem!) Umrechnungswert basiert:
1.000 Byte ein Kilobyte (KB), 1.000 KB ein Megabyte (MB) usw.



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C

C3D

C3D wird vermutlich der Nachfolger von der DVD. Eine C3D speichert Daten in 3 Dimensionen. Die Daten werden per Laser ausgelesen. Dieses Medium wird auf der Größe einer DVD mehrere Terabyte speichern können.


CBT

heißt “Computer-based Training”, zu deutsch computerunterstütztes Lernen. Dies sind Lernprogramme für handelsübliche Personal Computer, bei denen der Benutzer interaktiv arbeiten kann. Das heißt, der Benutzer kann den Ablauf steuern, Informationen gezielt abrufen, Eingaben machen und er erhält Antworten.


CCITT (Comité Consultatif International Télégraphique et Téléphonique)

Internationales Beratungskomitee für Telefon und Telegraphie (heute: ITU/TSS: International Telecommunications Union, Telecommunications Standards Section); entwickelte verschiedene Normen zur Datenfernübertragung (V.xx für analoge, X.xx für digitale Netze).


CD-ROM (Compact Disk-Read Only Memory)

ist ein Datenträger, der gepresst wird und per Laser ausgelesen wird. Als CD-R(ecortable) kann sie einmal beschrieben werden, als CD-RW (ReWritetable) kann sie bis zu ca. 1000 mal wiederbeschrieben werden. Gängige CD-ROM größen sind 21 MB (Visitenkartenformat), 128 MB (8cm Disk), 650 MB (12 cm Disk), 700 MB (12cm Disk mit Überlänge) und 870 MB (12cm Disk mit extremer Überlänge, dies ist eine Neuentwicklung von Traxdata). Der Nachfolger wird die DVD (Digital Versatile Disk) sein.


CDA (Communications Decency Act)

Im Februar 1996 als Teil des Telecommunications Act verabschiedetes US-Gesetz, das Minderjährige vor Pornographie im Internet schützen soll, aber im Juni 1996 von einem Bundesgericht als verfassungswidrig erklärt wurde (Begründung: http://www.aclu.org/court/cdadec.html).


CDT (Center for Democracy and Technology)

Eine US-Organisation, die sich um die Einhaltung der Bügerrechte im Internet kümmert (http://www.cdt.org/).


CGI (Common Gateway Interface)

CGI-Programme werden auf Servern ausgeführt. Sie bewirken, daß der Server die vom Benutzer auf einer als Formular angelegten WWW-Seite eingegebenen Daten verarbeiten kann.


Chat

Dienst für schriftliche Online-Dialoge in Echtzeit. Siehe auch IRC.


CIAC (Computer Incident Advisory Capability)

Beratungsstelle des amerikanischen Energieministeriums (U.S. Department of Energy, DOE), die sich u.a. mit Virenschutz im Internet beschäftigt (http://ciac.llnl.gov/).


Circuitlevel Gateway

Form einer Firewall, bei der in der Art einer Telefonvermittlung der Zugang zu einem internen Netzwerk (Intranet) reguliert wird.


CIX (Commercial Internet Exchange)

Ein Abkommen zwischen Netzanbietern, das ihnen erlaubt, Gebühren für die kommerzielle Nutzung von Netzwerken zu erheben. Nicht zu verwechseln mit DE-CIX.


Client

Programm auf dem eigenen Computer, das auf einen Server zugreifen kann.


Client-Pull

Übertrageungsmethode, bei dem ein Server den Client anweist, aktualisierte Daten anzufordern; vgl. Server-Push und Netscape-Handbuch 2.01.


CompuServe

ist ein Online-Dienst. Es gibt eine Reihe solcher Angebote auch von anderen Anbietern. Mitlerweile wurde CompuServe von AOL aufgekauft.


Courier

Jemand der Warez weiterleitet oder sie selber vertreibt.


Cookie

Eine von einem Browser angelegte Datei, in der Daten über die vom Benutzer bevorzugten Netzangebote gespeichert werden. Werbefirmen sollen daraus das Verhalten des Benutzers im Netz ablesen können.


Cracker

Ein Cracker ist eine Person die versucht, Sicherheitsmechanissmen zu knacken oder zu umgehen. Sie will nicht an die eigentlichen Daten.


cracking

Das Knacken von Sicherheitsmechanismen (z.B. Paßwörter, Seriennummern usw.).


Crackz

Programme oder andere Möglichkeiten, um etwas zu knacken. Sie werden meist von Crackern geschrieben.


Cryptolope (Cryptographic envelope)

Eine Art elektronischer Schutzumschlag, der nur berechtigten Kunden den Zugang zu einem Angebot im Internet erlaubt, und so z.B. eine Gebührenerhebung ermöglicht (http://www.infomkt.ibm.com/).


CSLIP (Compressed Serial Line Internet Protocol)

Eine Version des Protokolls SLIP, das die Komprimierung von Daten unterstützt.


CTCP (Client to Client Protocol)

Protokoll, das für IRC verwendet wird und einen besseren Datenaustausch ermöglicht.


Cybercash

Virtuelle Währung zur Bezahlung von Produkten und Dientleistungen im Internet.


Cyberpunk

Ist eine Person, die alle Eigenschaften eines Hacker, Cracker, Phreaker, Trader usw. in sich vereint. Sie sind im allgemeinen Einzelkämpfer und schließen sich nur Groupz an, um eigene Vorteile zu bekommen.
Als Cyberpunk werden aber leider meistens auch die Personen bezeichnet, die es zu verantworten haben, wenn Server geknackt werden und/oder außer Gefecht gesetzt werden.


Cyberspace

Ein 1984 von William Gibson in seinem Roman "Neuromancer" geprägter Begriff für eine künstliche, vom Computer geschaffene Realität; wird heute oft als Synonym für das Internet verwendet.



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D

Daemon

Anderer Ausdruck für ein Server-Programm.


Datenbank

Eine strukturierte Sammlung von Informationen, mit Index- und Suchfunktionen ausgestattet. Eine Datenbank ist vergleichbar einem Kasten mit Karteikarten.


Datex-J

heißt Datendienst für Jedermann. BTX (Bildschirmtext) ist mittlerweile ein Service von T-Online geworden. Ein Dienst, auf den Benutzer mittels eines Computers über ein Modem und eine Telefonleitung zugreifen können.
 

Datex-P

Ein spezielle Technik zur Datenübertragung in öffentlichen Netzen. Datenströme werden in Pakete zerlegt und mit Adressen versehen. “P” steht für Paket.


DCC (Direct Client to Client Protocol)

Protokoll, das für IRC verwendet wird und private Dialoge ohne den Umweg über einen IRC-Server ermöglicht.


DDN (Defense Data Network)

Ein Netzwerk für die Übertragung geheimer Daten des US-Militärs.


DE-CIX (Deutscher Commercial Internet Exchange)

DE-CIX ist der größte deutsche Knotenpunkt für den E-Mail verkehr. Über 87% des deutschen E-Mail-Verkehrs werden über ihn abgewickelt. Es ist der zweitgrößter Knotenpunkt in Europa. Er wurde von den größten deutschen Providern gegründet, um die E-Mails direkt in Deutschland austauschen zu können, vorher gingen alle E-Mails erst in die USA und kamen von dort wieder zurück. Dies war weder sicherheitstechnisch günstig, noch wurden so knappe Telefonleitungsressourcen geschont. An DE-CIX sind alle größeren deutschen Provider direkt angeschlossen (z.B. UU-Net ) ebenso einige ausländische. Sitz im momentan in Frankfurt. Nicht zu verwechseln mit CIX


DE-NIC oder auch DENIC (Deutsche )

Die DENIC ist eine eingetragene Genossenschaft. Sie wurde am 29. September 1997 gegründet.
Zu den Aufgaben der DENIC gehören unter anderem der Betrieb des Primary-Name-Servers (DNS) für die Toplevel-Domain DE und die bundesweit zentrale Vergabe von Domains unterhalb der Top Level Domain DE. Die DENIC eG hat die Aufgaben des IV-DENIC und die von DENICdirect (früher IntraNet GmbH) übernommen.


DES (Data Encryption Standard)

In den USA angewandtes Verschlüsselungssystem, das mit nur einem Schlüssel arbeitet. Es dient auch zur Verschlüsselung der Geheimnummer von Kredit- und Eurokarten. Die Verschlüsselung ist schon mehrfach geknackt worden.


DFC (Digital Future Coalition)

US-Verband, der sich gegen die strikte Verschärfung des Urheberrechts im Internet wendet (http://www.ari.net/dfc/).


DFN-Verein

Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes e.V. mit Sitz in Berlin, Betreiber des Wissenschaftsnetzes.


DFÜ (Datenfernübertragung)

Übertragung von Daten zwischen Computern über das Telefonnetz mittels Modem oder ISDN-Verbindung.


Dienste (Services)

Verschiedene Leistungen, die über das Internet ermöglicht werden, z.B. E-Mail, Gopher, FTP oder WWW.


DNS (Domain Name System)

Übersetzt numerische IP-Rechneradressen (z.B. 172.16.1.1) in Domain-Adressen (z.B. pop00.btx.dtag.de) und umgekehrt. Mittels dem DNS eintrag ist es auch möglich die Geographische Position, den Besitzer und der gleichen eines Servers oder Client anzugeben.


Domain

Klartext-Rechneradressen setzen sich zusammen aus: Rechnername.Domain.Top-Level-Domain; die Domain bezeichnet meistens die Organisation, zu der der Rechner gehört, die Top-Level-Domain steht für die Art der Organisation oder das Land (.de für Deutschland). Domain-Adressen werden u.a. vom InterNIC Registration Service registriert.


Download

Die Übertragung von Daten von einem Server zu einem Client, meist mittels FTP.


Dublin Core Element Set

Eine in Dublin, Ohio, entwickelte Methode zur inhaltlichen Katalogisierung von WWW-Seiten nach bestimmten Kernelementen (Autor, Titel, Thema, Sprache usw.). Sie soll die Arbeit der Suchmaschinen präzisieren (http://purl.org/metadata/dublin_core_elements/).


DVD (Digital Versatile Disk) manchmal auch (Digital Video Disk)

DVD ist der Nachfolger von CD-ROM. Äußerlich sehen beide Medien gleich aus. Das Geheimnis ist, unter anderem, die Wellenlänge des Lasers, mit dem die DVD abgetastet wird. Mit ihren mehreren Gigabyte bietet sie vorläufig genug Platz für heutige Multimedia-Produkte. Das Volumen einer DVD hängt davon ab, wie viele Seiten und Schichten genutzt werden. Eine DVD kann auf bis zu 2 Seiten mit bis zu 2 Schichten beschrieben werden. Der Nachfolger für DVD steht auch schon in den Startlöchern und heißt C3D.


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E

EFF (Electronic Frontier Foundation)

Eine 1990 von Mitchell Kapor und John Perry Barlow gegründete Organisation, die die Informationsfreiheit im Internet verteidigt und sich gegen dessen Kommerzialisierung wendet (http://www.eff.org/). Ähnliche Ziele haben CPSR (Computer Professionals for Social Responsibility) und LPF (League for Programming Freedom).


Elite

Gegenteil zu Lamern.


E-Mail (Electronic Mail)

Elektronische Post, die zwischen den verschiedenen Netzbenutzern verschickt werden kann. Heutige Adressen haben normalerweise das Format: Benutzername@Domain.Top-Level-Domain. Das erste E-Mail-Programm wurde 1971 von Ray Tomlinson für das Arpanet entwickelt. Größter deutscher Internet E-Mail-Knoten ist DE-CIX.


EPIC (Electronic Privacy Information Center)

Eine US-Organisation, die Informationen über die Verschlüsselung von Daten im Internet anbietet (http://www.epic.org/).


Ethernet

Standleitungsverbindung bei LANs mittels Koaxialkabeln. Die Ethernet-Technik wurde 1973 von Bob Metcalfe vorgestellt.


eTrust

1996 initiiertes Projekt (http://www.etrust.org/), das verhindern soll, daß Firmen das Netzverhalten von Benutzern (etwa mit Hilfe von Cookies oder Search engines) ausspionieren.


EUnet (European UNIX Network)

1982 gegründeter Internet-Provider (http://www.Germany.EU.net/).


EuroFiletransfer

Protokoll zur Dateiübertragung zwischen Computern über ISDN.



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F

FCC (Federal Commission of Communications)

Von der Abschaffung bedrohte US-Kontrollbehörde, die u.a. unlauteren Wettbewerb im Internet verhindern soll.


FidoNet

1984 von Tom Jennings in San Francisco gegründetes, nichtkommerzielles Netzwerk, das sich weltweit in Zonen, Netzwerke, -knoten und -punkte gliedert (Adressierung im Format Zone:Network/Node.Point; z.B. 2:247/107.3). Benutzer können Nachrichten (Echomails) in Areas (änlich den Newsgroups) austauschen.


FIF (Forum der Informatiker für Frieden und Gesellschaft)

Bonner Organisation kritischer Computerwissenschaftler.


Finger

Befehl zur Anzeige von Informationen über gegenwärtige Benutzer eines Hosts (z.B.: finger@uni-tuebingen.de; oder http://cui_www.unige.ch/meta-index.html).


Firewalls

Ein System von Firewalls ("Brandschutzmauern") schützt die Informationen in einem internen Computer-Netz (Intranet) vor unkontrolliertem Zugriff von außen, so daß dieser nur über Proxies eingeschränkt möglich ist. Firewall-Mechanismen sind: Paketfilter, Applicationlevel Gateways und Circuitlevel Gateways; vgl. auch Netscape-Handbuch 2.01.


FIRST (Forum of Incident Response and Security Teams)

Internationale Organisation für Computersicherheit, zu der auch CIAC gehört.


Flaming

to flame = abfackeln. Wer sich im Internet per eMail, in Newsgroups oder im IRC danebenbenimmt, wird mit eMail eingedeckt bis die Zugangsdrähte rauchen


Follow-Up

Ein Artikel, der auf einen anderen Artikel in einer Newsgroup antwortet. Wird auch Reply genannt und meist mit "Re:" abgekürzt.


FQDN (Fully Qualified Domain Name)

Vollständige Domain-Adresse.


Frame Relay

Eine Methode der Datenfernübertragung, die Internet-Verbindungen mit hoher Geschwindigkeit erlauben (58 KB/s - 1,5 MB/s).


Frames

Mit Hilfe von Frames ("Rahmen") kann der WWW-Bildschirm in mehrere Bereiche mit unterschiedlichen Funktionen aufgeteilt werden.


FTP (File Transfer Protocol)

Protokoll und Dienst für den Austausch von Dateien (v.a. Programmen) im Internet über spezielle FTP-Server (z.B. ftp://ftp.uni-stuttgart.de/). Die Server sind manchmal nur für registrierte Benutzer, meist aber uneingeschränkt zugänglich (Anonymous FTP: Login als "anonymous", als Paßwort dient die E-Mail-Adresse). Vgl. auch Netscape-Handbuch 2.01.


FüV (Fernmeldeanlagen-Überwachungsverordnung)

1995 in Kraft getretene Verordnung, die Telefongesellschaften, Online-Dienste und Internet-Provider dazu verpflichtet, kostenlos sog. Abhörschnittstellen für Überwachungen einzurichten. Des weiteren muß sichergestellt sein, daß die Online-Dienste und Internet-Provider das Abhören bemerken.



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G

Gamez

Geknackte Version von Spielen, ohne Kopierschutz und meist kleiner als das Original.


Gateway

Übergang zwischen verschiedenen Netzwerken (z.B. von T-Online zum Internet).


GIF (Graphics Interchange Format)

Komprimiertes Bildformat wurde von CompuServe entwickelt.


GNU (Gnu's not UNIX)

Ein von Richard Stallman entwickeltes, kostenloses Betriebssystem auf UNIX-Basis.


Gopher

Ein 1991 von der University of Minnesota entwickelter und nach deren Maskottchen, einer Taschenratte, benannter, themenorientierter Such- und Informationsdienst im Internet, der über verschiedene Server erreichbar ist (z.B.: Gopher-Menü der Uni Darmstadt: gopher://rs1.hrz.th-darmstadt.de/). Gopher kann mit speziellen Gopher-Clients, mit Browsern, aber auch über E-Mail (sog. GopherMail) befragt werden und ermöglicht, ähnlich wie WWW, den Übergang zu anderen Diensten; vgl. auch Netscape-Handbuch 2.01.


Groupz

Gruppe von Hackern, Crackern, Phreakern, Tradern, Couriern usw. die sich zusammengetan haben um von den speziellen Fähigkeiten zu profitieren.


gTLD (generic Top Level Domain)

Nach thematischen Oberbegriffen gegliederte Top-Level-Domains (vgl. auch Domain). Die sieben neuen, vom IAHC vorgeschlagenen gTLDs sind: .firm, .store, .web, .arts, .rec, .info, .nom. Als Vergabestellen für diese gTLD´s sind meist Provider zuständig.



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H

Hacker

Sie versuchen ebentso wie Cracker Sicherheitsmechanismen zu knacken, manipulieren die gefundenen Daten dann aber meist oder vertreiben diese Daten.


Handshake

Bei einem Hardware-Handshake tauschen, unter anderem, Modems zur Datenflußkontrolle benötigte Informationen aus (z.B. über die Übertragungsgeschwindigkeit).


Header

Kopfzeilen eines Datenpakets, die Informationen über Absender, Empfänger, Inhalt und Versandweg enthalten.


Home Page

Anfangsdokument (Leitseite) eines Anbieters im WWW, von dem aus man zu weiteren Seiten gelangen kann.


Host

Rechner eines Informationsanbieters im Internet, der mehrere Server-Dienste bereitstellen kann. Siehe auch Anzahl der Hosts im Internet.


HTML (Hypertext Markup Language)

Beschreibungssprache für Seiten im WWW; vgl. auch Netscape-Handbuch 2.01.


HTTP (Hypertext Transfer Protocol)

Protokoll des WWW; deshalb Bestandteil jeder Adresse, die auf eine WWW-Seite verweist, z.B. http://www.dtag.de. Es dient hauptsächlich dazu HTML-Dateien zu übertragen, beim Transfehr von Dateien bietet es nicht so viel sicherheit wie FTP.


HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Security)

Ein nach dem SSL-Verfahren gesichertes Protokoll, im Gegensatz zum ungesicherten HTTP; die Adresse eines entsprechend gesicherten Servers beginnt mit "https://"; vgl. auch Netscape-Handbuch 2.01.


Hub

Die günstige Version einer Switch. Ein Hub empfängt an einen Anschluß Daten und leitet diese Daten an alle angeschlossenen Rechner oder Netze weiter.


Hyper-G

An der TU Graz entwickeltes Informationssystem, das die Vorzüge von WWW, Gopher und WAIS verbinden soll (http://hyperg.tu-graz.ac.at/). Zur Bedienung wird ein spezieller Client namens Amadeus angeboten (ftp://ftp.iicm.tu-graz.ac.at/pub/Hyper-G/Amadeus/).


Hyperlinks

Speziell markierte Textstellen oder Bilder auf WWW-Seiten, über die man mittels Mausklick zu anderen Seiten mit weiterführenden Informationen gelangt. Werden der Einfachheit halber auch meist Links genannt.


Hypertext

Eine literarische Methode, die versucht, die strenge Linearität von Texten zu überwinden, indem beliebig viele Einzelelemente durch Querverweise miteinander vernetzt werden. Der Begriff wurde zuerst 1965 von Ted Nelson verwendet, der ein Online-Publikationssystem namens Xanadu auf der Grundlage von Hypertext entwickelt. HTML verwendet dazu Hyperlinks, die den direkten Zugriff aus einem WWW-Dokument auf weiterführende Texte, Bilder oder Klänge ermöglichen (deshalb eigentlich Hypermedia).


Hytelnet

Von Peter Scott an der University of Saskatchewan entwickeltes Informationssystem über Telnet-Sites, wie z.B. elektronische Bibliothekskataloge. Es ist sowohl über Telnet (telnet://acess.usask.ca; Login: hytelnet) als auch über Gopher (gopher://gopher.usask.ca; gopher://liberty.uc.wlu.edu) und WWW (http://galaxy.einet.net/hytelnet/hytelnet.html) zugänglich.



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I

IAB (Internet Architecture Board)

Offizielle Einrichtung, die über neue Standards im Internet entscheidet.


IAHC (Internet Ad Hoc Committee)

Ein Komitee für die Erweiterung der knappen Top-Level-Domains, das sieben neue gTLDs und 28 neue Registrierungsstellen vorgeschlagen hat (http://www.iahc.org/).


IANA (Internet Assigned Numbers Authority)

Behörde zur Registrierung von Internet-Standards (http://www.iana.org/).


ICMP (Internet Control Message Protocol)

Protokoll zur Übermittlung von Fehler- und Diagnoseinformationen.


ICTF (Internet Content Task Force)

Zusammenschluß deutscher Internet-Provider, die gemeinsam die Inhalte der auf ihren Servern angebotenen Newsgroups kontrollieren wollen.


ID=10T auch User ID=10T

Bemerkung um IDIOT, meist zu Lamern, zu sagen.


IETF (Internet Engineering Task Force)

Eine von Fred Baker geleitete Vereinigung, die sich mit der Lösung technischer Probleme des Internet beschäftigt.


Imagemap

dahinter verbergen sich Links. Durch einen Mausklick auf unterschiedliche Teile einer Grafik werden sie aktiviert.


Internet

Ein aus dem Arpanet entstandenes, weltweites Geflecht von mittlerweile rund 40.000 großen und kleinen Teilnetzen, die das gemeinsame Übertragungsprotokoll TCP/IP benutzen. Ab 1985 baute die NSF das Kernstück des Netzes auf, den Backbone, der seit 1995 schrittweise an ein Firmenkonsortium übergeben wird.


Internet Phone

Übertragung von Telefongesprächen über das Internet zum Ortstarif, die durch starke Komprimierung der Sprachdaten verzögerungsfrei ermöglicht wird (zuerst 1995 von Vocaltec, Israel, vorgestellt; Telefonmodul "CoolTalk" für Netscape 3.0).


InterNIC (Internet Network Information Center)

Eine 1993 von der NSF gegründete Organisation zur Registrierung von Internet-Adressen (http://rs.internic.net/, info@internic.net).


Intranet

Das interne Netzwerk einer Firma oder Organisation, meist in Form eines LAN oder WAN, das im Fall eines "Full Service Intranet" die gleichen Standards und Protokolle wie das Internet verwendet, es ist meist nur einer begrensten Benutzergruppe zugänglich.


INWG (Internet Working Group)

Eine 1972 gegründete Arbeitsgruppe zur Regelung der Standards für Sendeprotokolle.


IP-Adresse

Numerische Adresse nach dem Internet Protocol (z.B. 123.45.67.8), die aber meist einer Domain-Adresse zugeordnet wird.  Eine IP-Adresse besteht aus einem Zahlencode von vier Zahlen von 0 bis 255, die durch Punkte getrennt werden. (z.B. 209.238.115.137). Damit ist jeder Internetrechner eindeutig adressierbar.


IPC (Internet PC)

Siehe NC.


IPP (Internet Presence Provider)

Ein Internet-Provider, der Kunden die Möglichkeit bietet, eigene Angebote (z.B. WWW-Seiten) im Netz zu veröffentlichen.


IRC (Internet Relay Chat)

Dienst für schriftliche Online-Dialoge in Echtzeit; IRC-Server sind über Telnet oder mit speziellen IRC-Clients erreichbar. IRC nutzt das CTCP und das DCCProtokoll.


ISDN (Integrated Services Digital Network)

Digitales Telefonnetz, das Sprach-, Bilder- und Datenübertragung auf einer einzigen Leitung bei einer hohen Übertragungsgeschwindigkeit (64.000 bps) ermöglicht.


ISOC (Internet Society)

Eine 1992 gegründete, dem IAB übergeordnete gemeinnützige Organisation, die sich um ein weltweites Informationsnetz bemüht..


ISO/OSI-Modell:

International Standards Organisation / Open Systems Interconnection-Modell.

Universelles, hierarchisches 7-Schichten-Modell der Datenkommunikation.

Die einzelnen Schichten genau darzustellen würde den Rahmen etwas sprengen. Darum hier mal das Wichtigste.

Schicht 7: Anwendungsschicht - (7. layer - Applicationlayer)

Anwendungsgestützte Dienste und Netzmanagement z.B. das E-Mail-Programm oder das FTP-Programm oder der Web-Browser.
Schicht 6: Darstellungsschicht -- (6. layer - Presentationlayer)
Umsetzung von Daten in Standardformate und Interpretation dieser gemeinsamen Formate. Hier arbeitet z.B. das SMTP, das FTP und HTTP.
Schicht 5: Sitzungsschicht ------ (5. layer - Sessionlayer)
Prozeß-zu-Prozeß-Verbindung Prozeßsynchronisation. Auch hier arbeitet noch z.B. das SMTP, das FTP und HTTP.
Schicht 4: Transportschicht ---- (4. layer - Transportlayer)
Logische Ende-zu-Ende-Verbindung in Abstraktion der technischen Übertragungssysteme. Hier arbeitet z.B. das TCP oder Appletalk.
Schicht 3: Netzwerkschicht ---- (3. layer - Networklayer)
Wegbestimmung im Netz: Routing und Datenflußkontrolle. Hier arbeitet z.B. das IP oder IPX, außerdem arbeiten in dieser Schicht auch die einfachen Router.
Schicht 2: Verbindungsschicht - (2. layer - Data Link-layer)
Logische Verbindung mit Datenpaketen und Elementare Fehlererkennungsmechanismen. Auf dieser Schicht arbeiten Bridges und Switches.
Schicht 1: Physikalische Schicht (1. layer - Physicallayer)
Das Übertragungsmedium Twisted-Pair, Koaxkabel, Glasfaser, Funk etc. Hier arbeiten die Hubs.
Der Vorteil dieses Konzepts ist, daß man die einzelnen Schichten beliebig vertauschen kann, so ist es z.B. Ethernet egal, ob es über Koaxial oder Twisted Pair übertragen wird.
Genauso kann man IP in Ethernet oder in Tokenring Architekturen einsetzen.
Die höhere Schicht kontrolliert immer die jeweils tiefer sitzende.
Die Kommunikation zwischen gleichen Schichten verschiedener Partner wird durch Protokolle geregelt.


ISP (Internet Service Provider)

Siehe Provider.


ITR (Internet Talk Radio)

Weiterentwicklung des NPR (National Public Radio), dessen Audiodateien auf FTP-Servern erhältlich sind (Näheres: venera.isi.edu/faq.txt).


ITU/TSS (International Telecommunications Union, Telecommunications Standards Section)

Siehe CCITT.


ITV (Interactive Television)

Interaktives Fernsehen mittels Set Top Box, z.B. Teleshopping, Telelearning oder VOD.


IuKDG (Informations- und Kommunikationsdienste-Gesetz)

Ein noch nicht verabschiedetes deutsches Bundesgesetz, das auch zwei Bereiche des Internets neu regeln wird: die Anmeldung von Providern und die digitale Signatur.



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J

Java, JavaScript

Eine 1994 von James Gosling bei Sun Microsystems (http://java.sun.com/) entwickelte Programmiersprache für animierte WWW-Seiten. Eine vereinfachte Version für HTML-Seiten heißt JavaScript.


JPG, JPEG, JPE (Joint Pictures Experts Group)

Komprimiertes Bildformat.



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K

Kabelmodem

Kabelmodems ermöglichen die Übertragung von digitalen Computerdaten über das Netz von Kabelfernsehanbietern und ermöglichen eine Anbindung an das Internet. Die Übertragungsgeschwindigkeiten liegen dabei um einiges höher als bei herkömmlichen Modems.


Key Escrow

Umstrittenes Verschlüsselungssystem, bei dem eine Kopie des Chiffrierschlüssels bei staatlichen Behörden hinterlegt wird, um ihnen die Überwachung von Kriminellen zu ermöglichen.


Kryptographie

Die für außenstehende restlose Verschlüsselung von Daten, die mittels eines mathematischen Berechnungsalgorithmus erreicht wird. Wichtig für sensible Daten wie zum Beispiel den zukünftigen Zahlungsverkehr im Internet.



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L

Lamer

Diese Personengruppe gehört zu den am meisten verachteten Personen. Zum Lamer wird man z.B. duch Uploaden von alten Warez oder durch anderes Fehlverhalten.


LAN (Local Area Network)

Lokales Netzwerk meist aus einem mindestens einem Server und daran angeschlossenen Clients, evt. mit Anschluß an das Internet.


Layered Protocol

Übertragungsprinzip im Internet, das Daten zum Transport schichtweise verpackt (mit Adressen und Fehlerkorrekturen) und wieder auspackt. Siehe hierzu auch: Client - IP - TCP - SLIP/PPP - Internet - Server - ISO/OSI-Modell.


Leecher

Merkmal dieser Personengruppe ist, das sie sich von Warez-Servern nur Daten downloaden ohne Uploads durchzuführen oder Datenmüll zu uploaden um das Ratio zu erfüllen. Ein Leecher wird schnell zum Lamer.


Linux

Ein seit 1991 von Linus Benedict Thorvalds entwickeltes, kostenloses Betriebssystem auf UNIX-Basis, mitlerweile arbeiten tausenden von Leuten an der Weiterentwicklung. Linux ist ein Open Source Betriebssystem, das heißt, daß jedem der Quellcode des Betriebssystemes zu Verfüngung stehen. Linux zeichnet sich durch seine sehr hohe Stabilität aus und wird deshalb überwiegend im Serverbereich genutzt. Es ist mitlerweile so gut angepaßt, daß es für prinzipiell für jedes Gerät mit einem Prozessor eine angepaßte Version gibt.


Listserv

Programm zum Verwalten von Mailing-Listen; über E-Mail bedienbar (listserv@host.domain).


Login, Logon

Unter UNIX ist "login" das Kommando zum Anmelden im System. Im weiteren Sinn auch Vorgang des Anmeldens bei einem Server.


Logout, Logoff

Unter UNIX ist "logout" das Kommando zum Abmelden vom System. Im weiteren Sinn auch das Beenden einer Verbindung mit einem Server.


Lurker

(to lurk = lauern) inaktiver Teilnehmer in einem IRC-Chat oder einer Newsgroup



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M

Mailbox

Ein Computer, von dem über das Telefonnetz verschiedene Angebote abgerufen werden können (Software, Gesprächsforen usw.). Manche Mailboxen sind zu Netzwerken verbunden (z.B. FidoNet) und stellen auch Internet-Dienste (v.a. E-Mail) zur Verfügung.


Mailer

Programm zur Übertragung von E-Mail.


Mailing-List

Eine den Newsgroups verwandte Form der Nachrichtenverbreitung, besonders im Bitnet. Als Teilnehmer (Abonnent) an einer themenorientierten Mailing-List erhält man die E-Mail-Beiträge dieser Interessengruppe (Liste der Listen erhältlich z.B. von ftp.nisc.sri.com/netinfo/interest-groups/).


MAN (Metropolitan Area Network)

Regionales Netzwerk aus mehreren LANs.


Maus

"mouse": Freizeitsportgerät für das "Surfen" im Internet


MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions)

Standard für Mailer, der es erlaubt, sowohl ASCII-Text als auch binäre Daten beliebiger Art zu verschicken; er muß sowohl vom Absender als auch vom Empfänger angewandt werden.


MOD (Modification)

Eine Erweiterung oder ein eigenständiges Programm, daß die Spiele-Server so beeinflußt das sie andere Funktionen aufweisen als das entsprechende Original.


Modem (Modulator/Demodulator)

Gerät zur Umwandlung digitaler Signale in analoge (akustische) Signale und umgekehrt; ermöglicht die Übertragung digitaler Daten über das analoge Telefonnnetz.


Mosaic

1993 von Marc Andreesen entwickelter Browser, der als erster die grafische Darstellung des WWW ermöglichte. Vor allem durch seine Verteilung über den Datendienst Compuserve ist Mosaic weit verbreitet. Allerdings fehlen dem Programm wesentliche Darstellungsmöglichkeiten moderner Browser.


MPEG (Moving Picture Expert Group)

Standard für die Komprimierung bewegter Bilder, verbreitetster Abkömmling von MPEG ist das Layer-3 (kurz MPEG3 oder MP3) das zur Komprimierung von Musik, meist in CD Qualität, genutzt wird.


MPTP (Micro Payment Transfer Protocol)

(http://www.w3.org/w3c/tr/wd-mptp.html)


MTU (Maximum Transmission Unit)

Maximale Größe der zu übermittelnden Datenblöcke.


MUD

Multi-User-Dungeon. Ein Spiel im Internet, bei dem alle in fiktive Rollen schlüpfen



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N

NC (Network Computer)

Ein billiger Computer ohne Festplatte, der sich die Anwendungsprogramme bei Bedarf als Applets aus dem Internet holt (andere Bezeichnungen: Internet PC, Internet Terminal, Browser Box). Eigene Documente werden im Internet gespeichert.


NCSA (National Center for Supercomputing Applications)

1985 gegründete Forschungseinrichtung für Computertechnik an der University of Illinois at Urbana-Champaign (UIUC), die den Browser NCSA Mosaic entwickelte.


NCSA (National Computer Security Association)

US-Organisation für Datensicherheit.


Netiquette

Regeln für das moralisch und politisch richtige Verhalten im Netz; vgl. die Netiquette.


NetNews

Siehe Newsgroups.


Netscape

1994 von Marc Andreesen entwickelter Browser, der sich als ein Standard im WWW etabliert hat. Die aktuelle Version hat auch ein Internet-Phone und bereits diverse Plug-ins zur Darstellung von Multimedia-Inhalten integriert. Mitlerweile wude Netscape von AOL aufgekauft, was AOL aber nicht daran hindert, seine Software weiterhin mit Microsofts Internet Explorer auszuliefern.


News

Protokoll, das von den Usenet-Newsgroups verwendet wird.


Newsgroups

Diskussionsgruppen in der Art "Schwarzer Bretter" im Usenet mit unterschiedlichen inhaltlichen Kategorien. Ihre Adressen sind thematisch und hierarchisch gegliedert (z.B. alt.tv.northern-exp; rec.music.funky; de.soc.kultur).


Newsreader

Programm zur Teilnahme an einer Newsgroup.


NFS (Network File System)

Ein Protokoll, das den Zugriff auf Daten anderer Rechner erlaubt, ohne sie, wie bei FTP, auf den eigenen Computer übertragen zu müssen.


NNTP (Network News Transport Potocol)

Protokoll, das den Datenaustausch zwischen Usenet-Newsgroups und dem Internet ermöglicht; Server: news.btx.dtag.de


NOC (Network Operation Centre)

Personal zur Pflege eines Netzwerks.


NS-Clean

Ein Programm, das die von Netscape Navigator gespeicherten Cookies-Daten von unerwünschten Eintragungen befreit.


NSF (National Science Foundation)

Amerikanische Wissenschaftsbehörde, die 1986 ihr eigenes NSFNet (National Science Foundation Network) gründete und in den 80er Jahren die Organisation des Internet übernahm.


NTP (Network Time Protocol)

Protokoll zur Synchronisation der Uhrzeit im Internet.


NUI (Network User Identification)

Siehe User ID.



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O

Online

Verbunden, angeschlossen. Voraussetzung für Internet-Süchtige, um keine Entzugserscheinungen zu bekommen.


OSI-Modell

siehe ISO-Modell.


Online-Dienste

Firmen wie CompuServe, America Online (AOL), Europe Online (EO), Microsoft Network (MSN) oder T-Online, die ihren Mitgliedern neben eigenen Online-Angeboten über Gateways auch einen Zugang zum Internet bereitstellen (vgl. Provider).


Offline

nicht verbunden, abgetrennt. Es besteht keine Verbindung zu einem andern Computer. Eine Zustandsbezeichnung für die Einsamkeit der Zukunft. Einsiedler gehen nicht mehr in die Höhle, sie gehen offline.



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P

Packer

Programme zum Komprimieren von Dateien, die jeweils an den Extensionen erkannt werden können.


PGP (Pretty Good Privacy)

Programm von Philip Zimmermann (in den USA entwickelt), mit dem E-Mails verschlüsselt und die Authentizität des Absenders überprüft werden können.
Es basiert auf der Vergabe von 2 Schlüsseln, dem sogenannten Public-Key und dem Private-Key. Der Public-Key wird, veröffentlicht und dient zum verschlüsseln der Daten, der Private-Key dient anschließend zum Entschlüsseln. Es ist zwar möglich, auch diesen Code zu knacken doch müsste, bei einer ausreichend hohen Verschlüsselung, so viel Zeit aufgebracht werden, das diese Methode momentan als die sicherste Methode gilt, um Daten vor fremden Zugriffen zu schützen.


Phreaker

Ein Phreaker ist eine Person die sich darauf spezialisiert hat Wege zu findnen kostenlos zu Telefonieren.


PICS (Platform for Internet Content Selection)

Am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge (http://web.mit.edu/) entwickeltes Kennzeichnungssystem für Angebote im Internet, das die Inhalte des Netzes nach dem Prinzip der freiwilligen Selbstkontrolle klassifizieren und "sauber" halten soll (http://www.w3.org/pub/www/PICS/).


Ping (Packet Internet Groper)

Einfaches Programm zum Testen einer Internet-Verbindung. Normalerweise wird Ping genutzt, um die Zeit zu messen, die Daten brauchen, um von einem Rechner zu einem anderen zu kommen.


Plug-in

Externes Hilfsprogramm für einen WWW-Browser, das dessen Funktionen erweitert; vgl. auch Netscape-Handbuch 2.01.


PoP (Point of Presence)

Einwählknoten (Zugangspunkt) eines Internet-Providers.


POP (Post Office Protocol)

Protokoll für den Empfang von E-Mail.


Port

Anschlußnummer eines Server-Programms auf einem Host-Rechner (z.B. Telnet meist auf Port 23, HTTP = 80, FTP = 21).


Posting

Ein Artikel (Beitrag) für eine Newsgroup.


PPP (Point-to-Point Protocol)

Protokoll zur Verbindung mit dem Internet, mit besserer Fehlerkorrektur als SLIP.


Protokoll

Konvention zum geregelten Datenaustausch zwischen Rechnern in einem Netzwerk.


Provider, Internet Service Provider

Vereine oder kommerzielle Unternehmen, die gegen Bezahlung Internet-Zugänge zur Verfügung stellen. Vgl. auch Internet-Zugänge in Deutschland.


Proxy

Ein Programm auf einem Server in einem von Firewalls geschützten Netzwerk, das in Anfragen von außen eingreift und nur bestimmte Verbindungen der einzelnen Protokolle zuläßt. Ein Proxy-Server fungiert oft gleichzeitig als Internet-Gateway und kann auch als Zwischenspeicher (Cache) für häufig angeforderte Daten dienen und so das Netz entlasten (z.B.: ftp-proxy.btx.dtag.de, gopher-proxy.btx.dtag.de, www-proxy.btx.dtag.de, wais-proxy.btx.dtag.de); vgl. auch Netscape-Handbuch 2.01.


Public Key - Private Key

Von Whitfield Diffie eingeführtes Prinzip bei der Verschlüsselung von Daten, bei dem man nur die Hälfte des Codes (Public Key) an den Empfänger weitergibt, die andere (Private Key) dagegen einbehält. Eine Entschlüsselung durch Dritte wird dadurch verhindert; vgl. auch Netscape-Handbuch 2.01.



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Q

Quote

Zitat eines Diskussionsbeitrags in einer Newsgroup, an den man selber anschließen will; meist mit dem Zeichen > eingeleitet.



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R

RARP (Reverse Address Resolution Protocol)

Ein Protokoll, mit dem einer Workstation innerhalb eines LAN eine IP-Adresse zugewiesen wird.


Rate (Ratio)

Ist das Verhältnis Download zu Upload. Häufig vertreten sind z.B. 2:1 bzw 5:1, das bedeutet 2MB bzw. 5MB Download für 1MBUpload.


Re (Reply)

Antwort an den Verfasser eines Beitrags. Siehe auch Follow-Up


Realaudio

Programm, das die Übertragung von Audio-Daten in Echtzeit ermöglicht. Gehört zu einer Menge von Programmen, mit denen man Browser erweitern kann, sog. Plug-Ins.


Request (Reqz)

Die Anfragen nach bestimmten Warez, Crackz usw.


RFC (Request for comments)

Dateien mit Informationen und Kommentaren im Internet; heißen auch STD, wenn sie sich auf einen Internet-Standard beziehen.


rlogin

UNIX-Kommando für das Login auf einen entfernten UNIX-Rechner im Netz; alternativ zu Telnet.


Robots

Sogenannte Suchmaschinen durchforsten das WWW nach neuen Seiten, indem sie sich automatisch an bestehenden Links entlanghangeln und die so gefundenen Sites Volltext-indizieren. Dabei wirkt nach dem Start eines Robots kein User mehr in die Führung der Robots ein.


Router

Computer, der verschiedene Netzwerke (LANs und WANs) miteinander verbindet, die das gleiche Protokoll verwenden.


RPA (Remote Passphrase Authentication)

Eine von CompuServe entwickelte Authentifizierungs-Technik für das Internet, die auf Paßwörtern und User IDs beruht; vgl. auch Virtual Passport und http://www.compuserve.com/rpa/index.htm.


RRP (Resource Reservation Protocol)

Ein noch in der Entwicklung befindliches Protokoll, mit dem trotz Netzüberlastung Kapazitäten reserviert werden können und somit der Versand von Datenpaketen ohne Verzögerung und in der richtigen Reihenfolge ermöglicht wird (wichtig z.B. bei Sounddateien).


RSA

Nach seinen Erfindern Ronald L. Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman benanntes Verschlüsselungsverfahren, das mit Private Keys und Public Keys arbeitet (http://www.rsa.com/rsalabs/).


RTF (Rich Text Format)

Von Textverarbeitungsprogrammen (z.B. Word) verwendetes Zwischenformat, das den Austausch von Dateien unter verschiedenen Sytemen (DOS, Windows, Mac) ermöglicht.



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S

Search engines (Suchmaschinen)

Von verschiedenen Firmen bereitgestellte Computer, die auf Anfrage das Internet nach eingegebenen Stichworten durchsuchen und entsprechende Treffer als URLs anzeigen. Wichtige Suchmaschinen sind z.B. Alta Vista (http://altavista.digital.com/), Lycos (http://www.lycos.com/) oder Yahoo! (http://yahoo.com/). All-In-One (http://www.albany.net/allinone/) befragt fast alle existierenden Suchmaschinen


Server

Ein Rechner (File Server), der Datenbestände verwaltet und diese nach Bedarf an andere Netzrechner weitergibt (üblicherweise ist für jedes Protokoll ein eigener Server zuständig). Das Programm, das ein solcher Server verwendet, heißt ebenfalls Server oder auch Daemon.


Server-Push

Übertragungsmethode, bei der ein Server die einmal angeforderten Daten von sich aus kontinuierlich aktualisiert; vgl. Client-Pull und Netscape-Handbuch 2.01.


Set Top Box

Spezieller Computer, der in Verbindung mit einem Fernsehgerät den Zugang zu ITV-Angeboten ermöglicht.


SGML (Standard Generalized Markup Language)

Ein Format für elektronisch publizierte Texte, das, ganz ähnlich wie HTML, mit Hilfe von Tags auch Formatierungen und Querverweise erlaubt.


Signatur

Elektronische Unterschrift, die z.B. bei E-Mail auch einen PGP-Code enthalten kann.


Site

Auch Netsite oder Website; ein Angebot im Internet; als Website besteht es meist aus mehreren WWW-Seiten.


SLIP (Serial Line Internet Protocol)

Protokoll zur Verbindung mit dem Internet; heute meist von PPP abgelöst.


SMS (Short Message System)

Eine E-Mail-Nachricht, die an ein Mobiltelefon verschickt wird und auf dessen Display erscheint (http://www.mot.com/MIMS/WDG/Technology/Envoy/).


SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)

Protokoll zum Übertragen von ausgehender E-Mail über einen SMPT-Server (mailto.btx.dtag.de).


snews:

Beginn der Adresse eines nach dem SSL-Protokoll gesicherten News-Servers, im Gegensatz zu den ungesicherten News-Dokumenten; vgl. auch Netscape-Handbuch 2.01.


SSL (Secure Sockets Layer)

Das SSL-Protokoll liegt zwischen TCP/IP und den Anwendungsprotokollen (http, telnet, gopher usw.) und dient durch Verschlüsselung dem Datenschutz, z.B. bei der Übermittlung von Kreditkartennummern; vgl. auch Netscape-Handbuch 2.01.


Stego

Verschlüsselungsprogramm von Romama Machado ("Cypherella", http://www.fqa.com/romama/), daß die codierten Daten in Bilddateien verbergen kann.


Stopbit

Bei der Übertragung von Daten werden nach jedem Zeichen (sieben oder acht Datenbits) ein oder zwei Stopbits gesendet, um Übertragungsfehler leichter zu erkennen.


Surfen

Hüpfen von Adresse zu Adresse im Internet, von Server zu Server, von Land zu Land, bis wir mit Informationen bedient sind.


Switch

Die teurere Form eines Hub. Es verbindet Rechner oder Netzwerke so miteinander, als ob sie direkt miteinander verbunden wären. Es besteht für jede Verbindung jeweils die höchstmögliche Übertragungsgeschwindigkeit zur Verfügung.


Switched Access

Ein nicht ständiger Zugang zu einem Netzwerk je nach Bedarf, z.B. mit einem Modem.


SysOp (System Operator)

Verwalter einer Mailbox, eines Gateways oder eines Diskussionsforums.



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T

Tag

Tags ("Etiketten") sind in spitzen Klammern (< >) stehende Befehle, mit denen HTML die Dokumentstruktur von WWW-Seiten festlegt.


Talk

Dienst für Online-Zweiergespräche in Echtzeit (talk name@host.domain).


TCP/IP (Transmission Control Protocol / Internet Protocol)

Seit 1974 verwendete Protokollfamilie für die Kommunikation von Rechnern im Internet; IP, das Basisprotokoll des Internet, zerlegt Daten in Pakete und versieht sie mit Headern, TCP stellt die Pakete gegen Quittung zu. Alternativen zu TCP sind UDP und ICMP. Diese Protokollfamilie ist nicht auf geschwindigkeit, sondern auf sicherheit ausgelegt.


TCP/IP-Socket

Programm, das die Kommunikation des eigenen Computers mit dem SLIP/PPP-Server des Providers steuert.


Telnet

Programm zur textorientierten interaktiven Benutzung eines entfernten Computers (Terminalemulation).


Terminalemulation

Programm, das den Zugriff auf einen Rechner ermöglicht, als sei der eigene Computer ein Terminal jenes Rechners (z.B. bei Mailboxen oder Telnet-Verbindungen).


Threads

"Rote Fäden", mit denen in Newsgroups zusammengehörige Beiträge miteinander verknüpft sind.


TIFF (Tagged Image File Format)

Unkomprimiertes Bildformat.


Timeout

Fehler in der Zeitsynchronisation beim Datenaustausch zwischen Computern.


TKG (Telekommunikationsgesetz)

Ein im August 1996 verabschiedetes Bundesgesetz, das Strafverfolgungsbehörden und Geheimdiensten den Zugriff auf die Kundendateien von Telefongesellschaften, Online-Diensten, Mailboxen und Internet-Providern ermöglicht. Hierbei wird vorrausgesetht das jeder Abnieter den Behörden mindestens einen Zuegang zur Verfügung stellt, über den der Datenverkehr angehört werden kann, dies muß möglich sein ohne das der Anbieter es bemerkt.


TN3270

Variante von Telnet, z.B. für den Zugriff auf Großrechner von IBM.


T-Net

Telefonnetz der Deutschen Telekom.


T-Online

Deutschlands größter Online-Dienst. Vorgänger waren BTX, Datex-J und Datex-P. T-Online ist ein Unternehmen der Deutschen Telekom AG.


Tokenring

Eine heute noch sehr verbreitete Form von Netzwerken. Früher waren diese Netze wirklich in Form eines physischen Ringes aufgebaut.
Heute hingegen sind diese Netzwerke meistens auf Basis eines Sternnetzwerkes aufgebaut, d.h. jeder Computer ist mit einem direkten Kabel am Hub angeschlossen. Der Ring ist hier nur logisch vorhanden. Durch diese Technik gehört dieses Netz zu den ausfallsichersten, im Gegensatz zu den "alten" Ringnetzwerken wo ein einziger Kabelbruch das komplette Netz außerkraft setzte.
Besonders an diesen Netz ist das sogenannte Token. Es stellt eine Anfrage an einen Rechner, ob er Daten zu verschicken hat. Ist dies der Fall, wird am Token das Datenpaket angeheftet und wandert, im Uhrzeigersinn, zum Empfänger. Dieses Verfahren verhindert Datenkollisionen die bei anderen Netzen auftreten können. Heutige Tokenringe schaffen bis zu 10000 Token in der Sekunde.


Trader

Solange diese Person nicht in einer Groupz ist, kann sie schnell zu einem Lamer werden. Diese Person bietet Warez im Tausch gegen andere an.


Trusted System

Hard- oder Software, die so eingerichtet ist, daß sie die Urheberrechtsregeln im Internet beachtet.



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U

UART (Universal Asynchronous Receiver Transceiver)

Baustein auf der Schnittstellenkarte des PC, der u.a. die Übertragungsgeschwindigkeit beeinflußt.


UDP (User Datagram Protocol)

Ein TCP vergleichbares Protokoll, das allerdings ohne Sicherungsfunktionen arbeitet und wegen seiner Schnelligkeit z.B. bei Hochgeschwindigkeitsübertragungen unter Network File System (NFS) eingesetzt wird.


UniCode (Universal Code)

Siehe auch ASCII. Dies ist eine Art


UNIX

Ein ab 1969 in den Bell Laboratories (K. Thompson, D. Ritchie, B. W. Kernighan) und an der Universität von Berkeley entwickeltes Betriebssystem, das auf vielen Netzwerkrechnern verwendet wird (Merkmale: lange Dateinamen möglich; Pfadangabe durch "/" statt "\" gegliedert; Groß- und Kleinschreibung wird unterschieden; keine Laufwerksbuchstaben statt dessen Verzeichnisse im so genannten Root-Verzeichniss).


Upload

Die Übertragung von Daten von einem Client zu einem Server, meist mittels FTP.


URL (Uniform Resource Locator)

Adresse eines Objekts (z.B. einer Seite) im Internet, die aus dem Protokoll, dem Server, evt. dem Port sowie dem Pfadnamen besteht (Protokoll://Server:Port/Pfad/Dokument).


Usenet (Users' Network)

1979 zum Datenaustausch zwischen der Duke University und der University of Carolina gegründetes Netz; besteht heute aus knapp 17.000 Newsgroups.


User ID (User Identification)

Nutzerkennung für den Zugang zu einem Netzwerk oder Server, die oft mit der E-Mail-Adresse identisch oder ein Teil davon ist. Siehe auch ID=10T.


UUCP (UNIX to UNIX Copy Protocol)

Protokoll, das den Datenaustausch zwischen UNIX-Systemen ermöglicht und innerhalb des Usenet verwendet wird.


UUEncode

Auf UNIX basierendes Programm, das 8-Bit-Dateien in einen 7-Bit-ASCII-Code umwandelt, damit z.B auch Sonderzeichen und binäre Dateien mit E-Mail übertragen werden können. Zur Rückumwandlung wird UUDecode verwendet.



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V

V6 (Internet Protocol New Generation)

Ein neues Protokoll, das im Vergleich zu TCP/IP die Übertragungsgeschwindigkeit und -qualität im Internet steigern soll.


VC (Virtual Chat)

Graphische Weiterentwicklung von IRC. Der Teilnehmer an Online-Gesprächen kann dabei in die dreidimensional wirkenden Körper ("Avatare") verschiedener Figuren schlüpfen. VC-Welten sind z.B. The Palace (http://www.thepalace.com/), Worlds Away (CompuServe; http://www.worldsaway.com/) oder Worlds Chat (http://www.kaworlds.com/).


Veronica

Index für Gopher, der über E-Mail abgefragt werden kann.


Virus

Viren sind kleine Programme, die andere Programme infizieren können, indem sie sich in die ausführbare Datei einhängen. Auch Winword-Dokumente sind nicht vor Viren gefeit. Sie werden z.B. über Disketten oder auch über das Internet verbreitet und können den gesamten Computer oder sogar ganze Computernetze lahmlegen. Schutzprogramme können Viren-Infektionen verhindern oder beseitigen.

(Anmerkung von Florian Hannemann: meine Erfahrungen haben gezeigt, daß nur rund 1/3 aller Viren, von Virenscannern sofort gefunden wird. Ein weiteres 1/3 wird gefunden wenn man den Virenscanner so einstellt das er alle Dateien durchsucht und nach allem, was irgentwie virenverdächtig ist Ausschau hält. Das letzte 1/3 wird von Virenscannern nicht gefunden!)


Video Stream

Form der Übertragung von Videofilmen über das Internet in Form eines kontinuierlichen Datenstroms; dabei werden die Bilddaten nicht - wie bei einem Download - komplett auf der lokalen Festplatte gespeichert, sondern nur zwischengespeichert und unmittelbar nach dem Betrachten wieder gelöscht.


Virtual Passport

Ein auf der RPA-Technik basierendes Vefahren, mit dem WWW-Seiten die Identität und Zugangsgerechtigung von Benutzern überprüfen können. Umgekehrt sind die Seiten dadurch vor Nachahmungen geschützt.


VOD (Video On Demand)

Interaktives Sytem für den Fernseher, mit dem man sich über ein Zusatzgerät (Set Top Box) von einer digitalen Videothek Filme übermitteln lassen und demnächst auch ins Internet gelangen kann.


Voice over IP

siehe auch Internet Phone. Dieser Standard wird von Netzwerkkomponentenproduzenten (z.B. Cisco System) und Providern gefördert, um den Telefonkonzernen die Stirn zu bieten. Ein Sprecher eines Providers sagte hierzu: "Wenn die Telekommunikationskonzerne Provider werden, dann werden wir zum Telefonanbieter".


VRML (Virtual Reality Modelling Language)

Eine seit 1994 von Mark Pesce und Tony Parisi entwickelte Beschreibungssprache, die dreidimensionale Abbildungen erzeugen kann.


VT100

Von DEC entwickelte Emulation eines UNIX-Terminals.



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W

W3

Dasselbe wie WWW.


W3C (World Wide Web Consortium)

Von Tim Berners-Lee geleitete Organisation zur Weiterentwicklung des WWW, die auch an PICS beteiligt ist (http://www.w3.org/).


WAIS (Wide Area Information Server)

System zur Stichwortsuch im Internet, das auch den Dateiinhalt befragt, nicht nur den Dateinamen; Verbindung über Telnet (z.B. telnet://quake.think.com; Login: wais); auch über WWW (z.B. http://wais.com/).


WAN (Wide Area Network)

Netzwerk aus mehreren MANs oder LANs.


Warez

Geknackte Versionen von Programmen, also ohne Kopierschutz.


WELL (Whole Earth 'Lectronic Link)

Alternatives kalifornisches Netzwerk.


Whois

Whois ("who is") ist eine Datenbank mit Adressen von Internet-Nutzern (telnet://whois.ripe.net; telnet://whois.th-darmstadt.de; Liste von Whois-Servern: ftp://rtfm.mit.edu/pub/whois/whois-servers.list).


Winsock (Windows Sockets)

Windows Sockets API (Application Programming Interface): Windows-Version eines TCP/IP-Socket (http://www.microsoft.com/developer/winsock/). Viele Onlinedienste haben außerdem ihre eigene Winsock, eine Quelle vieler Probleme, wenn's mit der Einwahl ins Internet nicht klappt.


Wissenschaftsnetz (WiN)

Datennetz für die Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen in Deutschland; wird vom DFN-Verein organisiert. Das konventionelle ("Schmalband-")WiN basiert auf X.25, das neue Breitband-WiN auf ATM.


WIPO (World Intellectual Property Organization)

Weltforum für Urheberrechtsfragen, das sich auch dem Internet beschäftigt.


WWW (World Wide Web)

Ein Anfang der 90er Jahre von Tim Berners-Lee am CERN (Conseil Européen de Recherches Nucléaires; http://www.cern.ch/) entwickeltes System, das die Verbindungswege im Internet mit der Hypertext-Technik erleichtert und mit graphischen Elementen bereichert.


WYSIWYG

What-You-See-Is-What-You-Get. Was du (am Monitor) siehst, das erhältst du (vielleicht) auch ausgedruckt. Das "Vielleicht" wird zwar häufig im Ausdruck sehr deutlich, kommt aber im Namen leider nicht vor.



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X

X.25

Protokoll zur paketvermittelnden Datenübertragung, das in Deutschland bei Datex-P und im (konventionellen) Wissenschaftsnetz verwendet wird.


X-500

Dienst zum Auffinden der Adressen von Internet-Nutzern (Vorgänger: X-400); auch über Gopher oder WWW nutzbar (z.B. http://x500.rz.uni-karlsruhe.de/).


XBM (X Bit Map)

Bildformat.



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Z

ZModem

Übertragungsprotokoll bei einer Terminalemulation (Vorgänger: XModem, YModem).



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Einige Kategorien der Usenet-Newsgroups

     de         Deutschsprachige Gruppen
     fj         Japanische Gruppen
     aus        Australische Gruppen
     bln        Berlin

     comp       Computerthemen
     misc       Vermischtes
     news       Informationen und Neuigkeiten zum Usenet selbst
     rec        Freizeit und Hobbies
     sci        Wissenschaft und Forschung
     soc        Gesellschaft und Kultur
     talk       Diskussionen
     alt        Alternative Gruppen
     bionet     Biologie
     bit        Mailing-Listen des Bitnet
     biz        Computer, Wirtschaft
     clarinet   Kommerzielle Nachrichtendienste, Wirtschaft
     gnu        Diskussionen der Free Software Foundation (FSF), die auf
                dem Betriebssystem GNU basieren.




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Einige weitere Abkürzungen im Internet:

     ASAP    As soon as possible
     BCNU    Be seeing you
     BBL     Be back later
     BRB     Be right back
     BTW     By the way
     CFD     Call for discussion
     CFV     Call for vote
     CU      See you
     DL      Download
     EOF     End of file
     F2F     Face to face
     FAQ     Frequently asked question
     FYA     For your amusement
     FYI     For your information
     IAC     In any case
     IMHO    In my humble opinion
     OLM     Online message
     PD      Public domain
     RFC     Request for comments
     RTFM    Read the fucking manual
     Q&A     Questions and answers
     TNX     Thanks
     UL      Upload




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Dateiextensionen

überwiegend von Komprimierungsprogrammen (Packern)
     .??_         MS Compress (LZExpand)   PC
     .acb         ACB                      PC
     .arc         PKPAK                    PC
     .arj         ARJ                      PC
     .boo         BOO
     .cpt         Compact (pro)            Mac
     .cru         Crush
     .dms         Disk Masher              Amiga
     .dwc         DWC                      PC
     .exe         selbstextrahierend       PC
     .F           Freeze                   UNIX
     .gz          GNU-Zip                  alle
     .HA          HA
     .hqx         BinHex                   Mac
     .hyp         Hyper                    PC
     .lbr         LU                       CP/M
     .lha/.lzh    LHarc, LHA               Amiga, PC
     .lzw         LHWarp                   Amiga
     .pak         PAK/PKPAK                PC
     .pit         PackIt                   Mac
     .pp          PowerPack                Amiga
     .rar         RAR                      PC
     .sea         selbstextrahierend       Mac
     .shar/.sh    Shell archive            UNIX
     .sit         StuffIt                  Mac
     .sqz/.?d?    Squeeze                  PC
     .stf         ShrinkToFit              Mac
     .tar         Tape archive             UNIX
     .taz         Tape archive/GnuZip      UNIX
     .tgz         Tape archive/GnuZip      UNIX
     .uc2         UC2
     .uu/.uue     uuencode                 alle
     .wrp         Warp                     Amiga
     .x           X1                       PC
     .xx/.xxe     xxencode                 alle
     .Y           Yabba                    UNIX
     .yac         YAC
     .z/.gzip     GnuZip                   UNIX
     .Z           compress                 UNIX
     .zip         PKZip                    PC
     .zom         Zoom                     Amiga
     .zoo         Zoo                      alle




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Anzahl der Host-Rechner im Internet

Jeweils, nach Möglichkeit, zum Jahresanfang

1969                        3
1971                      23
1981                    213
1982                    235
1983                    562
1984                 1 024
1985                 1 961
1986                 2 308
1987                 5 089
1988               56 000
1989             159 000
1990             313 000
1991             617 000
1992          1 136 000
1993          2 056 000
1994          3 864 000
1995          6 642 000
1996          9 472 000
1997        16 146 000
1998        29 670 000
1999        43 230 000
1999/july  56 218 000



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Quellen




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